Neubau des Fraunhofer IKS am Forschungscampus Garching offiziell eröffnet – Prof. Dr. Mario Trapp: »Unser Ziel ist es, intelligente Software und sichere Künstliche Intelligenz zu ermöglichen.«

Pressemitteilung /

In Anwesenheit von hochrangigen Ehrengästen aus Politik und Wissenschaft wurde gestern der Neubau des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme IKS am Forschungscampus Garching bei München offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt der Forschung des Fraunhofer IKS stehen verlässliche, intelligente Softwaresysteme als Voraussetzung für Wertschöpfung durch Künstliche Intelligenz.

Bundesministerin Dorothee Bär und Staatsminister Hubert Aiwanger mit einem symbolischen Schlüssel aus Brez’nteig für das neue Institutsgebäude.  V.l.n.r.: Prof. Dr. Gerhard Kramer, Vizepräsident der Technischen Universität München (TUM), Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie Prof. Dr.-Ing. Mario Trapp, Institutsleiter des Fraunhofer IKS
© Markus Jürgens / Fraunhofer
Bundesministerin Dorothee Bär und Staatsminister Hubert Aiwanger mit einem symbolischen Schlüssel aus Brez’nteig für das neue Institutsgebäude. V.l.n.r.: Prof. Dr. Gerhard Kramer, Vizepräsident der Technischen Universität München (TUM), Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie Prof. Dr.-Ing. Mario Trapp, Institutsleiter des Fraunhofer IKS

Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär, der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka sowie der Vizepräsident der Technischen Universität München Prof. Dr. Gerhard Kramer verschafften sich gestern Abend einen Eindruck vom neuen Gebäude des Fraunhofer IKS in Garching. Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Mario Trapp informierte sie zudem über die Forschungsschwerpunkte des Instituts.

Im Living Lab, im Erdgeschoss des Neubaus, verfolgten die Gäste Präsentationen zum verlässlichen Einsatz von KI-Agenten und zur sicheren Personen- und Objekterkennung, wie sie etwa in der industriellen Fertigung besondere Relevanz hat. Aus dem Bereich Quantencomputing zeigten ausgewählte Beispiele, wie Quantencomputer künftig als Bestandteil größerer technischer Systeme produktiv genutzt werden können.

 

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt:
»Pioniergeist und Exzellenz – das vereint der Neubau am Fraunhofer IKS in Garching. Hier entsteht ein international sichtbarer Ort für die Entwicklung von vertrauenswürdiger KI ›Made in Germany‹. Mit ihrer bahnbrechenden Forschung treibt die Fraunhofer-Gesellschaft an diesem Standort greifbare Innovationen voran, die einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands liefern werden. Das ist ganz im Sinne der Hightech Agenda Deutschland!«

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: »Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft. KI muss dafür nicht nur leistungsfähig, sondern auch zuverlässig und sicher sein. Hier setzt das Fraunhofer IKS mit seiner Forschung zur ›Safe Intelligence‹ an. Mit dem neuen Institutsgebäude schaffen wir beste Voraussetzungen für Forschung, Innovation und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. So stärken wir die technologische Souveränität und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Bayern.«

»Künstliche Intelligenz wird nur dann zum wirtschaftlichen Erfolg, wenn wir ihre Chancen sicher beherrschen. Dafür brauchen wir exzellente Köpfe und Forschung, die technologische Kompetenz mit konkreter Anwendung verbindet. Das Fraunhofer IKS leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem es erforscht, wie sich intelligente Software und Künstliche Intelligenz sicher gestalten und verlässlich in Anwendungen bringen lassen«, sagt Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. »Mit dem neuen Institutsgebäude schaffen wir dafür nicht nur moderne Arbeitsbedingungen, sondern sind in Garching auch an einem Ort, an dem Forschung, Wirtschaft und weitere Partner zusammenkommen. Dieses enge Zusammenspiel macht Garching zu einem außergewöhnlich starken Innovationsökosystem und schafft ideale Voraussetzungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Anwendung zu bringen.«

Prof. Dr. Gerhard Kramer, Vizepräsident der Technischen Universität München (TUM): »Der neue Standort des Fraunhofer IKS ist ein großer Gewinn für den Forschungs- und Innovationscampus Garching. Die unmittelbare Nähe von Fraunhofer und TUM bietet ideale Voraussetzungen, um exzellente Forschung mit praktischer Anwendung zu verbinden. Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind Sicherheit und Verlässlichkeit von zentraler Bedeutung. Gemeinsam wollen wir innovative Lösungen entwickeln und die Zukunft einer vertrauenswürdigen KI gestalten.«

Prof. Dr.-Ing. Mario Trapp, Institutsleiter des Fraunhofer IKS:
»Das neue Gebäude des Fraunhofer IKS am Forschungscampus Garching ist das Zuhause für Safe Intelligence. Von hier aus setzen wir weltweit Standards. Die führenden Deep-Tech-Unternehmen suchen bei uns nach Antworten, und wir machen Innovationen für unsere Wirtschaft nutzbar. Zuverlässigkeit und Sicherheit: Das ist die Vertrauensfrage der KI, auf die wir am Fraunhofer IKS in Garching mit den besten Köpfen Antworten finden – Antworten, für die die Welt nach Garching kommt.«

 

Der Institutsneubau ist sichtbarer Ausdruck einer zukunftsweisenden Verbindung von Forschung und architektonischer Innovation und setzt einen baulichen Akzent auf dem Campus. Entworfen und geplant wurde das Fraunhofer IKS von Telluride Architektur aus Düsseldorf unter der Leitung von Hubert Juranek.

Im Institutsgebäude sind derzeit 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Darüber hinaus steht der Neubau Gästen sowie Partnern als Ort des Austauschs zur Verfügung und bietet Räumlichkeiten für wissenschaftliche Tagungen und Veranstaltungen. Diese Offenheit, vor allem auch für die Kooperation mit anderen Organisationen und Unternehmen des Forschungscampus, ist wesentlicher Teil des Gebäudekonzepts. Dafür und für die Forschungsarbeit stehen insgesamt 5.230 Quadratmeter auf vier Etagen zur Nutzung bereit. Die Kosten für Bau und Erstausstattung belaufen sich auf 44,6 Millionen Euro und werden zu je 50 Prozent vom Freistaat Bayern und vom Bund bereitgestellt.

»Die Eröffnung unseres Neubaus markiert den nächsten Schritt für unsere Forschung«, betont Mario Trapp. »Unser Ziel ist es, intelligente Software und sichere Künstliche Intelligenz zu ermöglichen. Indem wir die Risiken dieser komplexen Systeme frühzeitig absichern, garantieren wir die Zuverlässigkeit, die in Wirtschaft und Gesellschaft echten Wert schafft.«

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