Millionen-Förderung für sichere KI: Auf- und Ausbau zum Institut für Kognitive Systeme

Stärkung der KI-Forschung am Standort Bayern

Mit der Hightech Agenda Bayern treibt die Bayerische Staatsregierung sowohl die universitäre als auch außeruniversitäre Forschung zum Bereich Künstliche Intelligenz massiv voran. Eines der digitalen Leuchtturmprojekte innerhalb der Hightech Agenda Bayern ist der Auf- und Ausbau des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme IKS. Wichtige Schritte auf diesem Weg sind der personelle Aufwuchs auf ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis 2025 sowie der geplante Neubau des Institutsgebäudes auf dem Forschungscampus Garching. Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen des Institutsaufbaus werden dabei vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie umfassend über einen Zeitraum von fünf Jahren bis Ende 2024 gefördert.

Oberstes Forschungsziel: KI und Sicherheit im Einklang

© Fraunhofer IKS

Mit der Förderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums baut das Fraunhofer IKS das Know-how für den praktischen Einsatz Kognitiver Systeme in unterschiedlichen Anwendungsdomänen auf, wie dem Autonomen Fahren, der Industrie 4.0 oder der Medizintechnik.

Mit dem Fokus auf Qualitätsmerkmale wie Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit entwickelt das Institut Konzepte, Methoden und Lösungsansätze für Kognitive Systeme, die zum einen offene Forschungsfragen adressieren und zum anderen entscheidend für einen Erfolg von Unternehmen am Markt sein werden.

Die Forschungsthemen der Teilprojekte im Überblick

Die Forschungsfragen rund um die Entwicklung resilienter, Kognitiver Systeme werden im Rahmen des Auf- und Ausbauprojekts von insgesamt neun Teilprojekten adressiert, die unterschiedliche Schwerpunkte haben und Synergien erzeugen:

1. Verlässliche Erkennung unterschiedlicher Situationen

2. Dynamisches Sicherheitsverhalten Kognitiver Systeme

3. Flexible und verlässliche Kognitive Systeme

4. Verlässliche Cloud-Anbindung für sicherheitskritische Anwendungen

5. Resiliente, intelligente Systemverbünde (Kollektive)

6. Sicherheit intelligenter Systeme entlang des Lebenszyklus

7. Verlässliches Maschinelles Lernen unter schwierigen Bedingungen

8. Verlässliche Ökonomie der Dinge

9. Sicherheitsnachweise für Künstliche Intelligenz

Projektbeirat

Neun Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Standardisierungsgremien begleiten die Projekte zur thematischen Neuorientierung des Fraunhofer IKS:

  • Thomas Gallner, Volkswagen AG (Vorsitzender)
  • Prof. Thomas Seidl, LMU München (Stv. Vorsitzender)
  • Patrica de Boer, NVIDIA Group
  • Filiz Elmas, DIN e.V.
  • Günter Greil, TÜV Süd Rail GmbH
  • Thomas Marcovic, Evo Bus GmbH
  • Dr. Michael Gallmeier, Holmer Maschinenbau GmbH
  • Dr. Mattias Loskyll, Siemens AG
  • Prof. Hans-Joachim Bungartz, TUM

Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) gefördert.

Safe Intelligence Blog

Das sind die neuesten Artikel auf unserem Blog zum Projekt:

 

8.10.2020

Uncertainty Estimation in Object Detection – a mission criticle task

Deep Neural Networks have proven their potential. This applies above all to their use in the laboratory. Their performance in real-world applications leaves a lot to be desired. One major problem is the estimation of uncertainty. A closer look at methods that meet this challenge.

 

2.10.2020

Ein Softwarebaukasten für flexible und robuste Architekturen

Serviceorientierte Architekturen (SOA) lassen sich auch für sicherheitskritische Anwendungen nutzen. Allerdings stellt das besondere Sicherheitsanforderungen an die Softwareentwicklung. Das Fraunhofer IKS hat ein Framework entwickelt, das diese Anforderungen unterstützt. Wie das beim autonomen Fahren aussieht, erfahren Sie auf unserem Blog.

Alle Blogartikel des Auf- und Ausbauprojekt

Sie wollen mehr erfahren? Auf unserem Blog finden Sie alle Artikel zum Auf- und Ausbauprojekt des Fraunhofer IKS.