Virtueller Workshop  /  24. November 2020, 10.00 Uhr - 12.30 Uhr

Flexible und resiliente End-to-End Architectures (E2E)

Mit Hilfe von vernetzten Systemen können Unternehmen intelligentere und flexiblere Steuerungsfunktionen umsetzen, beispielsweise in der Fertigung oder im Fahrzeug. Indem Anbieter bestimmte Funktionen in die Cloud oder näher gelegene Edge-Knoten auslagern, können sie auf eine höhere Rechenleistung zurückgreifen. Dadurch lassen sich Daten schneller verarbeiten und vor allem ressourcenintensive Funktionen einfacher umsetzen.

Doch wie sieht es bei der Auslagerung sicherheitskritischer Funktionen in die Cloud aus? Gerade hier müssen Firmen stets einen verlässlichen Betrieb ihrer vernetzten Systeme garantieren können. Das Fraunhofer IKS hat hierfür einen Prozess entwickelt, mit dem es End-to-End-Architekturen (E2E) analysiert und validiert. Damit können Unternehmen vernetzte autonome Systeme entwickeln und managen, die gleichzeitig flexibel, intelligent und resilient sind. Der Ansatz des Fraunhofer IKS erlaubt es, Safety-Aspekte nicht nur zur Entwicklungszeit und in Worst-Case Szenarien, sondern auch zur Laufzeit situationsgerecht zu bewerten und zu managen.

Im Workshop »Safety-Konzept für Cloud-basierte Systeme« stellen Ihnen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Teile des Prozesses näher vor. Anhand eines automatisierten Parkservice für Fahrzeuge (Automated Valet Parking, AVP) erläutern wir Ihnen die folgenden Aspekte:

  • Herausforderungen Cloud-basierter Systeme
  • Entwicklung flexibler und resilienter Cloud-basierter Systeme:
    • Ableitung von Systemanforderungen, insbesondere Safety-Aspekte
    • Identifikation von Schwachstellen
    • Auflösungen von Schwachstellen durch Gegenmaßnahmen