LLM-basierte Unterstützung für die Fehlerbehebung

Moderne Fertigungssysteme bestehen aus vielen heterogenen und  komplexen Prozessen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Anpassung und Integration neuartiger, disruptiver Technologien. Diese steigende Komplexität erschwert die Fehlerbehebung bei auftretenden Problemen. Sie macht sie zeitaufwändig und damit teuer, führt zu Ausfallzeiten und erfordert umfassende Fachkenntnisse. Das Fraunhofer IKS unterstützt Unternehmen dabei, den Fehlerbehebungsprozess zu beschleunigen und zu vereinfachen, um eine flexible und belastbare Fertigung zu gewährleisten.

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Die Herausforderung: Gezielte und effiziente Fehlerbehebung

  • Bei Störungen in der Produktion ist es oft schwierig, die eigentliche Ursache zu identifizieren. Dies liegt an der fortlaufenden Umorganisation der Fertigungssysteme sowie an komplexen Prozessen und unterschiedlichen Digitalisierungsgraden innerhalb der Fabrik.
  • Das Wissen zur Fehlerbehebung ist meist nur implizit bei erfahrenen Mitarbeitenden vorhanden und wurde häufig nicht dokumentiert oder geteilt. Verlässt qualifiziertes Personal das Unternehmen, geht dieses Wissen verloren.
  • Selbst wenn Dokumentationen existieren, müssen diese zuverlässig und vertrauenswürdig sein, um falsche Rückschlüsse zu vermeiden.
  • Außerdem muss die Fehlerbehebung so schnell wie möglich durchgeführt werden, da Produktionsausfälle hohe Kosten verursachen.

Bedarf: Anleitung und Wissensintegration

  • Um diese Herausforderungen zu bewältigen, benötigen Mitarbeitende Werkzeuge, die den Fehlerbehebungsprozess beschleunigen, das notwendige Wissen leicht zugänglich machen und vertrauenswürdige Anleitung zur Fehleridentifikation bieten.
  • Zentrale Voraussetzung ist die Integration von Fehlerbehebungswissen aus verschiedenen Quellen, etwa aus Gerätedokumentationen, Maschinendaten und kodifiziertem Wissen von Expertinnen und Experten.
  • Der Fehlerbehebungsprozess muss so intuitiv wie möglich sein, damit Mitarbeitende Produktionsprobleme schnell verstehen und korrigieren können.

Lösung: Zuverlässiger und vertrauenswürdiger Fehlerbehebungsassistent

Ein LLM-basierter Fehlerbehebungsassistent bietet eine intuitive, natürlichsprachliche Schnittstelle und ermöglicht es Mitarbeitenden, sich auf die Lösung des vorliegenden Problems zu konzentrieren. Um den Fehlerbehebungsprozess durchzuführen, interagieren sie mit dem Assistenten und erhalten Anleitung zur Identifikation der Fehlerursache. Dafür verwendet der Assistant Techniken wie Retrieval Augmented Generation (RAG)-Pipelines oder Knowledge-Graph-Pipelines, um sowohl explizites als auch implizites Wissen zu erfassen. Darüber hinaus nutzt er zusätzliche Informationsquellen wie Live-Daten und historische Daten, Protokolle und Fertigungssoftwaresysteme, um maßgeschneiderte Echtzeiterkenntnisse zu liefern. Von zentraler Bedeutung ist der Einsatz neuartiger und hochmoderner Technologien, um zuverlässige und vertrauenswürdige Antworten zum aktuellen Systemzustand, zu möglichen Ursachen und zu den nächsten Schritten der Fehlerbehebung zu gewährleisten.

Weitere Informationen

 

Intelligente Produktionssteuerung

MBO-KISS: Die Zukunft der Steuerungsanwendungen in der Industrie

Kann KI die Produktionssteuerung revolutionieren? Eine Antwort soll das Projekt MBO-KISS (Methoden zur Bewertung und Optimierung KI-generierter Steuerungsanwendungen basierend auf der physikalischen Simulation von Maschinen und deren Sollverhalten) geben. Ziel ist es, die Möglichkeiten von LLMs zur Generierung und sicheren Anwendung von Steuerungsanwendungen in der Industrieproduktion zu untersuchen.

 

Digitale Signalverarbeitung mittels generativer Künstlicher Intelligenz (DSgenAI)

DSgenAI ist ein Leuchtturmprojekt, dass das enorme wirtschaftliche Potenzial der leistungsstarken GenAI-Technologie für die digitale Signalverarbeitung erschließen will. In diesem Projekt untersucht das Fraunhofer IKS, wie generative KI sicher in kritische Arbeitsabläufe integriert werden kann.

 

Förderung & Forschung

30 Millionen Euro für generative KI-Forschung in Bayern

Bayern und die Europäische Union fördern die Forschung an generativen KI-Modellen mit 30 Millionen Euro. Unter Leitung des Fraunhofer IIS entwickeln im Projekt DSgenAI drei bayerische Fraunhofer-Institute neue KI-Lösungen. Die dafür notwendige leistungsstarke Recheninfrastruktur wird an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) aufgebaut und betrieben.

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